Kapitel 2

Im Nachtdienst komme ich immer mal nur sporadisch dazu, nach dem Met zu gucken, probieren schaffe ich meist nie.

 

Die Gärung bei der Himbeere lässt nach, ich überlege ob ich den doch zu früh abgezogen habe, aber die TK- Himbeeren waren schon so weiß, ich hatte bedanken das der Met bzw. die Früchte anfangen zu schimmeln.

 

Der "Furz-" Geruch der Ananas ist zu meiner Erleichterung verflogen, riecht nur noch nach Honig, Hefe und etwas nach Ananas. Die Früchte und auch die ungeschwefelten Sultaninen haben noch ordentlich Farbe, trotz einer angepassten Menge Antigel. Ich überlege, noch mal 5g bei zu mengen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie der Met schmecken wird, bisher blieb die erhoffte Säure aber leider aus. Ein Gedanke den ich noch habe: Dunkle Eichenspäne (ca. 40g) in den Met für eine rauchige Note. Aber dann wohl eher zum Schluss, wenn der Met schon mal abgezogen wurde.

 

Im Gärballon des Schokoladen Met's geht's feucht- schaumig zu. So gut wie alle Nibs sind auf den Boden gesunken, es herrscht aber noch viel Bewegung im Ballon. Auch hier wird demnächst noch mal eine Probe fällig, auch wenn der Met zuletzt sehr süß war, kann es dennoch sein, dass der bittere Schokonib Geschmack anfängt zu dominieren. Es ist schwer ab zu schätzen, da ja kein Saft oder ähnliches abgegeben wird.

Mittlerweile hat sich der Schokomet von einem schönen Gold, über ein schmutziges orange zu einem schönen Schokobraun gemausert, hoffentlich bleibt er noch ansehnlich, wenn er geklärt ist.

 

Wichtig: Dieses Mal die Geduld bewahren und nicht zu früh klären wie beim ersten Met ;-)

 

Pläne für die nächsten Ansätze gibt es auch. Waldmeister Met mit selbst gezogenem Waldmeister, Malz Met mit Karamellmalz und für Weihnachten einen Granatapfel- Pflaumen Met. Es war auch mal ein Kürbis Met angedacht, aber da müsste dann noch ein Fass her.

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